Blogeinnahmen und Trafficreport Jänner 2009

Montag, 9. Februar 2009

Höchstwahrscheinlich einmalig werde ich hier eine kleine Statistik für meinen Weblog Die Konsumkinder veröffentlichen. Der Jänner war ein ausgesprochen erfolgreicher Monat, unter anderem auch durch die regelmäßige und hohe Postingfrequenz konnte ich hervoragende Trafficraten erziehlen. Gesamt erziehlte ich im Jänner 34.512 unique visits mit 48.017 Seitenzugriffen.

traffic_jaenner_09

Die Google Analytics Grafik zeigt den Traffic im Jänner. Der absolute Peak war am 23. Jänner mit 2528 Besuchern erreicht. Wow, so viel hatte ich in den vier Jahren seit Gründung des Blogs noch nie. Die Tage davor und danach waren auch sehr Trafficintensiv, der ganze Monat war mit durchschnittlich 1100 Besuchern täglich extrem gut. Als einen der Gründe sehe ich das sehr regelmäßige Posten, mit 25 Artikeln habe ich (fast) täglich Content produziert.

Bei den Inhalten war ich allerdings nicht sehr wählerisch, das Monatsmoto war Traffic, Traffic, Traffic. Es verwundert daher nicht, dass die Besucher nur durchschnittlich 39 Sekunden auf der Seite blieben. Mit 1,39 Seitenzugriffen pro Besucher auch nicht der wahre Contentking, verließen die Besucher die Seite leider all zu oft wieder sehr rasch.
Mit 88 Prozent Suchmaschinentraffic bin ich in bei Google scheinbar gut positioniert, werde aber von anderen Seiten viel zu wenig verlinkt (8,9%). Die Anzahl meiner Feedabonnenten beträgt Ende Jänner ca. 190 Leser, man sieht auch hier, dass ich sehr wenige regelmäßige Leser habe.

Die Traffic-Hämmer des Monats waren:
Der Giulia Siegel Beitrag
Die Traumvilla um 99 Euro
Barak Obama wird 44. Präsident der USA
Mythos Streif
Mein verlogenes Monatshoroskop

Gerade letzterer Beitrag ist wieder ein Versuch qualitativ hochwertigere Artikel zu schreiben. Damit versuche ich den ursprünglichen, satirisch-ironischen Stil aus den Anfangsjahren der Konsumkinder wieder zurück zu bekommen. Die reinen Trafficartikel sind auf Dauer doch zu öde.

Zeitaufwendungen

Schon seit Anfang 2008 erfasse ich meine Projektplanung via PHProject. Ab Spätsommer letzten Jahres auch die Zeiterfassung mit diesem Onlinetool. Im Jänner habe ich erstmalig die Zeiten erfasst, die ich für Administration und Produktion der Artikel benötige. Die Zeit, die ich für Recherche oder einfaches Surfen im Netz verwende ist nur schwer zu erfassen, so konsequent bin ich einfach nicht um auch diese Zeiten zu zu protokolieren, versucht habe ich es.
Ich habe dabei die Zeiterfassung in drei Kategorien eingeteilt:
admin (Webseitenwartung, Statistiken, etc.),
creation (Contentproduktion) und
research (Recherche, RSS lesen, etc.).

Admin: 2:50 Stunden
Es wurden einige Plugins aktiviert, die Statistiken ausgewertet, etc.
Creation: 23:51 Stunden
Artikel für Konsumkinder (25 Artikel) und Wortdruck (11 Artikel).
Research: 3:30 Stunden
Wie bereits erwähnt nicht wirklich representativ aber diese Zeit habe ich wenigstens erfasst.

Zusammen komme ich auf 30 Stunden 11 Minuten für beide Weblogs, also täglich annähernd eine Stunde, was angesichts der fehlenden Researchzeiten sicher viel zu wenig ist.

Einnahmen

Nun ein wenig zu den Einnahmen. Ich haben sehr lange gehadert, ob ich diese Zahlen überhaupt veröffentlichen soll, da die Veröffentlichung gewisse Vor- und Nachteile bringt, aber was solls. Hier kurz und bündig:
Adsense: 180.- Euro
Affilinet: 8.96 Euro
Trigami: 37.- Euro

Das Amazon PartnerNet hat im Jänner leider gar nichts eingebracht.
Zusammen komme ich so im Jänner auf 225,96 Euro; bei 30 Stunden Arbeit ein elendiglich schlechter Stundensatz und dass noch vor Abzug der Steuern.

Die Schattenseiten

Des Geldes wegen sollte man einen Weblog nicht betreiben, vor allem nicht, wenn man einen Job hat und zudem seine Freundin noch etwas länger an sich kuscheln möchte. Andere Seiten haben gezeigt, dass man recht ordentliche Umsätze generieren kann, mit einem Fachblog ist man bei der Monetarisierung allerdings sicher besser beraten. Mit einem Krims-Krams Blog wie den Konsumkindern sollte man, wie der berühmte Schuster, besser bei seinen Leisten bleiben und Krims-Krams schreiben anstatt jedem Trafficlockvogel nachzuflattern.

Aussichten

Der Jänner war toll, war echt super seine Statistiken zu beobachten und den Überhammer mit 2500 Besuchern zu sehen. Ich blogge sehr gerne und es ist auch toll, das eine oder andere Bier damit zu verdienen, um allerdings die ganz große Kohle zu machen muss man spezieller werden. Ich werde die Konsumkinder wieder etwas zurückfahren und Themen behandeln die mir gefallen und Giulia Siegel und Megan Fox künftig Celebrities sein lassen, die kommen auch gut ohne mich zurecht. Spezielles über mein Hobby bloggen und meinen Job als Grafiker wird es weiterhin hier auf wortdruck.at geben, den Krims-Krams wieder bei den Konsumkindern.

In diesem Sinne hoffe ich Euch ein wenig Info über meinen Seite im Jänner gebracht zu haben. Ob ich Anfang März dieses Statistik wiederhole weiß ich noch nicht. Ich muss mich erstmal mehr um diese Seite hier kümmern, damit ich meine Jahresziele nicht aus den Augen verliere, bin sowieso schon viel zu weit hinten mit meinen Plänen.

Comments (3)

 

  1. Hausverloser sagt:

    Liebe Konsumkinder, lieber Herr Christian P.

    Wie ich Ihrem Traficreport entnehmen konnte war unter anderem der Traffic-Hammer des Monats „Die Traumvilla um 99 Euro“. Ich fände es daher schade wenn Sie über die Hausverlosungen nicht mehr berichten wollen. Seit den letzten Kommentaren hat sich einiges in steuerlicher- und strafrechtlicher Hinsicht getan. Von verschiedenen Seiten geäußerte Bedenken gegen Hausverlosungen konnten von unseren Anwälten zerstreut werden. Unsere Hausverlosung steht rechtlich auf soliden Beinen. Alle Versuche der Immobilien-Lobby, Hausverlosungen in ein bedenkliches Licht zu führen sind fehlgeschlagen. Nahezu täglich sind neue Hausverlosungen im Internet zu finden. Ich darf Sie informieren, dass bei unserer Hausverlosung „hausum99euro“ bereits die Hälfte der 6.555 aufgelegten Lose verkauft wurden. Das Medieninteresse ist ungebrochen und wir sind zuversichtlich, dass in ein bis zwei Monaten die Ziehung über die Bühne geht und ein glücklicher Gewinner feststeht. Gerne würde ich Fragen zu dem Thema von verunsicherten Konsumenten und evtl. Verlosungsveranstaltern beantworten und meine eigenen Erfahrungen einbringen. Dazu würde sich ihre Plattform bestens eignen.

    Mit besten Grüßen,
    Ihr Verlosungsveranstalter

  2. Christian P. sagt:

    Lieber Hausverloser, Ich habe Ihnen eine mail gesendet. Eventuell werde ich das Thema erneut aufgreifen.

  3. chris sagt:

    Vielleicht solltest du etwas mehr Werbung n deinen Blog einbinden, da du mit diesen Bescherzahlen bestimmt mehr an Einnahmen erzielen könntest. Denke da gibt es noch einige Verbesserungen!

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